Je nach Größe des Unternehmens und Arbeitsaufwand der Logistik bietet es sich an, einen externen Dienstleister zu beauftragen. Vor allem im Bereich E-Commerce spielt die Lagerung, Kommissionierung, Verpackung und besonders das schnelle Versenden der Artikel eine bedeutende Rolle. Hierbei kann man als schnell-wachsender Onlineshop leicht die Übersicht verlieren. 

 

Warehousing1 zeigt die wichtigsten Unterschiede beider Möglichkeiten auf und hilft Ihnen, die passende Wahl zwischen Outsourcing und eigener Abwicklung zu treffen. 

Was bedeutet externes Fulfillment?

Die Logistik eines Unternehmens kann auf zwei Arten gelöst werden:

Welche Möglichkeiten habe ich als Onlineshop?

Das Ziel ist es, eine optimale Mischung aus niedrigen Kosten und hoher Leistung zu finden. Entweder übernimmt man alle anstehenden Logistikprozesse selbst oder betreibt das Fulfillment durch Outsourcing an Logistikdienstleister – doch was genau sind ihre Aufgaben?

 

Externe Fulfillment-Dienstleister: Der Trend zeigt im E-Commerce vermehrt in Richtung Outsourcing. Dabei spielt es mittlerweile für die Umsetzung keine große Rolle mehr, ob es sich um wenige hundert Pakete im Monat oder am Tag handelt. Vor allem die schnelle und zuverlässige Zustellung der Pakete überzeugt Onlinehändler von den Vorteilen eines externen Dienstleisters. Hierbei wird nicht nur Versand und Lagerung übernommen, auch wichtige Zusatzleistungen wie z.B. Produktfotografie, Retourenkontrolle oder Rechnungsmanagement kann durch Fulfillment-Dienstleister abgedeckt werden. 

 

Bei der eigenen Lagerhaltung fallen all diese Aufgaben auf den Onlinehändler alleinig zurück. Doch worin genau liegen die Vor- und Nachteile?

Unterschied externes Fulfillment vs. eigenes Lager

Warehousing1 hat die wichtigsten Aspekte zur Entscheidungsfindung identifiziert und beide Varianten verglichen:

 

Kosten

Die Anschaffung des eigenen Lagers bringt erst einmal hohe Investitionskosten mit sich: Lagerplatz, Ausstattung, notwendige Software, etc. müssen zunächst erworben werden. Im Outsourcing fallen diese Investitionen weg, da der Dienstleister bereits eine eigene Ausstattung besitzt. Zudem hat der Lagerbetreiber eine Vielzahl an Kunden und kann daher seine Kapazitäten durch Diversifikation optimal nutzen. Lagermitarbeiter sind stets ausgelastet und auch das Lager steht nur selten leer. Grundsätzlich lässt sich daher festhalten, dass man ein Einsparpotenzial von 5% bis 15% durch das Outsourcing im Vergleich zur Anschaffung eines eigenen Lagers erreicht. Bei Warehousing1 erreichen wir durch AI-basierte Nutzung freier Kapazitäten sogar Einsparpotenziale von bis zu 50%. 

 

Aufwand

Auch die Planung der Logistik des Onlineshops nimmt viel Zeit und Aufwand in Anspruch. Fulfillment benötigt viel Fachwissen, um effektiv umgesetzt werden zu können. Dieses Fachwissen aufzubauen ist zwar ein möglicher, aber langwieriger Prozess, in dessen Verlauf viele Fehler in Kauf genommen werden müssen. Je nach Kapazität ist der Einsatz eines externen Dienstleister sinnvoll, um sich mehr auf Wachstum und das Kerngeschäft kümmern zu können. Es sollte nicht unterschätzt werden, dass auch Personal eingestellt und sachgemäß geschult werden muss. 

 

Kontrolle 

Ein eigenes Lager bietet natürlich die Möglichkeit zur nahezu vollständigen Kontrolle der Prozesse, sowie die sachgemäße Durchführung von Qualitätskontrollen nach den eigenen Ansprüchen. Der Einsatz von externen Dienstleistern bedeutet, einen Teil der Kontrolle abzugeben und erfordert somit viel Vertrauen. Digitale Tools können helfen, die Verwaltung und Kontrollmöglichkeiten zu unterstützen. Warehousing1 bietet zum Beispiel ein Dashboard an, um den Kunden die Möglichkeit zu geben, Warenbewegungen, Bestellmengen und Retouren im Blick zu behalten. 

 

Skalierbarkeit

Übernimmt man Einkauf, Lagerung sowie Versand selbst, muss man mit monatlichen Fixkosten wie Lagermiete und Personal rechnen. Außerdem sollte der Einkauf clever geplant werden, damit die Artikel immer vorrätig sind und keine Lieferengpässe zustande kommen. Es muss kontinuierlich so skaliert werden, damit das Fulfillment kosteneffizient abläuft und sich an den aktuellen Bedarf anpasst. Durch das Outsourcing fallen Fix- und Personalkosten, sowie der umfassende Planungsaufwand weg. Bei Anbietern wie Warehousing1 ist es möglich, ausschließlich für die Kapazitäten zu bezahlen, die man auch nutzt. So kann die Nachfrage skaliert und Kosten gespart werden. 

Übersicht Vor- und Nachteile 

Um nochmals einen klaren Überblick zu beiden Varianten zu bekommen – hier zwei Tabellen, die die oben genannten Punkte zusammenfassen.

Externe Fulfillment-Dienstleister

Vor- und Nachteile eines externen Dienstleisters als Übersicht

Eigenes Lager

Vor- und Nachteile des eigenen Lagers als Übersicht

Was passt nun zu meinem Unternehmen?

Als Fazit lässt sich festhalten, dass keine konkrete Empfehlung ausgesprochen werden kann. Es sollten grundsätzlich immer alle oben aufgeführten Aspekte betrachtet und in die Entscheidung miteinbezogen werden. Vor allem die Faktoren Kosten, Aufwand, Kontrolle und Qualität geben einen Aufschluss über die richtige Entscheidung. Falls Sie sich für einen externen Fulfillment-Partner entscheiden, finden Sie hier umfassende Hinweise, um die richtige Wahl zu treffen. 

Warehousing1 unterstützt Sie gerne bei der Implementierung der Logistik Ihres Onlineshops. In einem Erstgespräch können wir genau darauf eingehen, welche Anforderungen Sie haben und wie diese zu lösen sind. Auch bei der Wahl des perfekten Fulfillment-Dienstleisters können wir Sie unterstützen. Über unser Netzwerk von über 500 Lagerstandorten können wir dann über eine AI-basierte Software die perfekten Dienstleister identifizieren und Ihnen maßgeschneiderte Angebote machen. Durch intelligente Auswahl der optimalen Lagerstandorte und Prozesse können die Einsparpotenziale stark erhöht werden, wodurch Kosten um bis zu 50% gesenkt werden können. Vereinbaren Sie noch heute ein Gespräch.